Caritas Erfurt

Matthias Morawski
Beratungsinitiative SED-Unrecht 
Landesbeauftragter des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (ThLA).
Jürgen-Fuchs-Str. 1
99096 Erfurt
Tel. 0361 57 311 49 59 (AB)
Fax 0361 57 311 49 52 
E-Mail: matthias.morawski@thla.thueringen.de
E-Mail: unr-ef@caritas-bistum-erfurt.de

Sprechzeiten: Donnerstag 9:00 – 17:00 Uhr
Freitag 9:00 – 14:00 Uhr
und nach Vereinbarung

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Caritas Erfurt

Robert Sommer 
Beratungsinitiative SED-Unrecht
Schulzenweg 13
99097 Erfurt
Tel.: 0361 78969752
Fax: 0361 4211983
Mobil: 0176 70513462
E-Mail: sommer.r@caritas-bistum-erfurt.de

Sprechzeiten: Dienstag 9:00 - 12:00 Uhr und 13:00 – 16:00 Uhr
Freitag 9:00 – 12:00 Uhr und nach Vereinbarung

 
Caritas Saalfeld

Robert Sommer
Beratungsinitiative SED-Unrecht
Darrtorstraße 11
07318 Saalfeld
Tel.: 03671 3582-18
Fax: 03671 3582-13
E-Mail: sommer.r@caritas-bistum-erfurt.de

Sprechzeiten: Jeden 1. und 3. Montag im Monat 9:00 Uhr - 12:00 Uhr und 13:00-16:00 Uhr und nach Vereinbarung

 
Caritasregion Mittelthüringen  

Beratungsinitiative SED-Unrecht

(im Auftrag des Landesbeauftragten des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (ThLA) in Trägerschaft des Caritasverbandes für das Bistum Erfurt e. V. und des Bürgerkomitee des Landes Thüringen e. V.)

Unser Beratungsangebot richtet sich an Menschen, die in der ehemaligen SBZ/DDR Opfer politischer Repression und Verfolgung geworden sind und bis heute von den Folgen dieses Unrechts betroffen sind. Neben der Unterstützung bei der Antragstellung und Geltend-machung von Leistungen nach den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen besteht die Möglichkeit, im beratenden Gespräch nach Wegen des Umgangs mit der belastenden Vergangenheit zu suchen und durch bewusste Auseinandersetzung die lähmenden Erinnerungen zu befreien, die erstarrten Gefühle zu lösen und die eigene Würde wieder zu erlangen. Unser Angebot richtet sich an alle Betroffenen sowie Angehörige, Hinterbliebene und sonstige Bezugspersonen.

Die Beratungen finden zu den angegebenen Sprechzeiten oder nach persönlicher Vereinbarung an den angegebenen Dienstorten im geschützten Rahmen statt. Es besteht die Möglichkeit des Hausbesuchs. Daneben ist die Beratungsinitiative ein bis zweimal in jedem Landkreis mit einem Sprechtag vor Ort (nähere Informationen dazu in der Presse oder unter http://www.thla-thueringen.de/index.php/beratung/beratungstermine

 

Unsere Angebote:

  • Antragstellung nach dem Strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetz zur Aufhebung rechtsstaatswidriger Gerichtsentscheidungen (z. B. Verurteilungen wegen "ungesetzlichen Grenzübertritts") sowie außerhalb eines Strafverfahrens ergangener gerichtlicher oder behördlicher Anordnungen über Freiheitsentziehung, soweit sie der politischen Verfolgung oder sonstigen sachfremden Zwecken gedient haben (z. B. die Unterbringung in einem Heim für Kinder und Jugendliche)
    sowie die Beantragung sozialer Entschädigungsleistungen nach erfolgter Rehabilitierung (u. a. Haftentschädigung, "Opferrente", Beschädigtenversorgung bei verfolgungsbedingten Gesundheitsschäden etc.)
  • Antragstellung nach dem Verwaltungsrechtlichen Rehabilitierungsgesetz zur Aufhebung rechtsstaatswidriger Verwaltungsentscheidungen, die zu gesundheitlicher Schädigung oder einem Eingriff in Vermögenswerte oder einer beruflichen Benachteiligung geführt haben
  • Antragstellung nach dem Beruflichen Rehabilitierungsgesetz zum Nachteilsausgleich für Eingriffe in Ausbildung oder Beruf, die der politischen Verfolgung gedient haben (z. B. Kündigung, Herabstufung, Exmatrikulation)
    sowie die Beantragung der Ausgleichsleistungen nach erfolgter Rehabilitierung (u. a. Nachteilsausgleich in der Rentenversicherung, Ausgleichsleistungen für Verfolgte in besonders beeinträchtigter wirtschaftlicher Lage etc.)
  • Antragstellung auf Einsicht in die Stasi-Unterlagen und begleitende Beratung und Betreuung
  • Unterstützung bei der Aufklärung des eigenen Schicksals sowie des Schicksals Vermisster und Verstorbener (Archivrecherchen)
  • Einzelgesprächsangebote zur Verarbeitung und Integration der Verfolgungs-geschichte in die eigene Biografie bzw. Familienbiografie, zur ressourcenorientierten Stabilisierung nach erfolgter Traumatisierung und zur Wiederherstellung sozialer Kompetenzen
  • Begleitung und Weitervermittlung an weiterführende medizinisch-therapeutische Fachdienste und Einrichtungen

Weitere Beratungsstellen und Informationen zur Bl unter  http://www.thla-thueringen.de/index.php/beratung/beratungsangebote  

Gefördert wird dieses Beratungsangebot durch die Thüringer Staatskanzlei und die Stiftung Aufarbeitung Berlin.